Wir haben zu Danken für die vergangenen Tage und zu bitten für die kommenden Tage.
Die aktuellen Gebetsanliegen kannst du hier einsehen…
Wir freuen uns 2010 zu 6 Einsätzen mit dem “Zdrei” aufbrechen zu dürfen.
Wie Ihr wisst, brauchen wir ehrenamtliche Teams, die unsere Einsätze und die Mitarbeiter vor Ort mit ihrem Engagement und ihren Begabungen bereichern! Vielleicht willst auch DU in diesem Sommer mal dabei sein? Wir sorgen für deine Hin-Rückreise, für Verpflegung und Unterkunft. Gerne bescheinigen wir Deine Mitarbeit auch als Praktikum (insbesondere für alle interessant, die Theologie/Pädagogik/Soziale Arbeit studieren wollen). zum Kontakt…
Damit du weiß wo es hingehen könnte, hier die Einsätze in 2010:
29.04. – 02.05. ZDREI in 37581 Bad Gnadersheim
11.05. – 23.05. ZDREI in 04643 Geithain
23.07. -02.08. ZDREI in 91596 Burk
19.08. – 30.08. ZDREI in 01705 Freital
06.09. – 12.09. ZDREI in 63486 Oberissigheim
17.09. – 27.09. ZDREI in 57258 Freudenberg
Also – fass Dir ein Herz uns sei dabei! Und wenn es gar nicht klappen kann, dann bleiben Dir noch zwei weitere Möglichkeiten der Unterstützung:
-> lad uns ein, in 2011 mit “Zdrei” in Deinen Ort zu kommen
-> unterstütz die Einsätze in diesem Jahr durch Dein Gebet!
Danke!
Auch in diesem Jahr werden wir uns wieder auf den Weg machen, und auf Kongressen, Messen und sonstigen Veranstaltungen das “dzm_jugendzelt” weiter bekannt zu machen. Definitiv werden wir im März beim EC-Kongress “ich glaub´s” und im Mai beim BUJU des Bundes Freier ev. Gemeinden dabei sein. Nähere INFOS…
Beides sind übrigens auch wervolle Angebote für Teens, Jugendliche und Mitarbeiter – also meld Dich doch an, sei dabei und besuch uns an unserem Stand!
Wer noch weitere Ideen und Vorschläge hat, wo wir unser Projekt der Zielgruppe nahe bringen können: meldet EUCH! Wir sind über Tipps und Hinweise sehr dankbar.
Eine kleine Fabel zu Beginn …:
„Ein Jäger geht mit seinem Gewehr in den Wald. Dort begegnet er einem großen Bären. Er reißt seine Flinte hoch, will abdrücken – da sagt der Bär mit beruhigender, sanfter Stimme : „Sollten wir nicht lieber reden, statt Blut zu vergießen ? Lass uns über die Sache verhandeln und einen Kompromiss schließen.“
Der Jäger geht nach einigem Zögern auf seinen Vorschlag ein, denn wer will sich schon einem Dialog verweigern.
Er nimmt sein Gewehr herunter und sagt : „Nun, was ich brauche ist ein Pelzmantel.“ „Gut“, meint der Bär, „darüber lässt sich ja reden. Nun aber kommt mein Anliegen : Was ich brauche ist ein voller Magen. Und nachdem wir nun unsere Anliegen kennen, wollen wir einen Kompromiss aushandeln.“
Beide lassen sich auf dem Waldboden nieder, um miteinander zu reden. Nach einer Weile wandert der Bär ganz alleine davon.
Die Verhandlungen waren in jeder Hinsicht erfolgreich gewesen. Der Bär hatte jetzt einen vollen Magen und der Jäger ist eingehüllt in einen Pelzmantel, nur unter etwas anderen Bedingungen, als er es sich vorgestellt hatte.“
Diese Fabel aus Russland zeigt, wie folgenreich Kompromisse sein können. Faule Kompromisse. Da glaubt man auf dem richtigen Weg zu sein, doch am Ende kommt es ganz anders… .
Ich erlebe heutzutage immer wieder – in der Gesellschaft, der jungen Generation, unseren Gemeinden und nicht zuletzt an mir selbst, wie oft faule Kompromisse unser Leben und Handeln bestimmen.
Nur drei Beispiele an dieser Stelle: da wird fröhlich raubkopiert und illegal runter geladen, weil die Stars der Branche ja nun wirklich genug verdienen und die Verlage ja selbst schuld sind, wenn sie die Originale so teuer machen, da wird notgelogen, weil es ja nur zum Besten dient und einfach in der Situation besser ist…! Da beteiligt sich man am Besäufnis bei den Nachbarn, weil man will ja die Christen nicht als Langweiler darstellen und Jesus hat ja aus Wasser schließlich Wein gemacht…!
Jesus Christus selbst ist vor über 2000 Jahren keinen Kompromis eingegangen, sondern hat den Willen seines Vaters befoglt. Er hat sich schlagen, beleidigen und bespucken lasen, hat höllische Schmerzen erlitten, hat sich ans Kreuz schlagen lassen und ist für unsere Sünden gestorben. Er hat mit seinem Vater nicht um einen Kompromiss oder Lösungsalternativen diskutiert und gerungen. Und nach drei Tagen hat sein Vater ihn von den Toten auferstehen lassen und damit den Tod besiegt und jedem, der ihm nachfolgt, ewiges Leben geschenkt.
Wisst ihr , wie dankbar ich bin, dass Jesus keinen Kompromiss eingegangen ist? Keinen faulen Kompromiss geschlossen hat? Unendlich dankbar… Denn es war meine Lebensrettung und der Zugang zur Ewigkeit.
Ich will lernen und daran arbeiten , weniger Glaubens- Kompromisse in meinem Leben einzugehen. Das wünsche ich mir auch für Dich, für Deine Gemeinde, für unsere Kirche.
Wir machen uns auch in diesen Sommer mit dem Jugendzelt (Zdrei) wieder auf die Reise, um Jugendlichen von diesem Jesus und was er für uns getan hat, zu erzählen und es ihnen vorzuleben. In Liebe, authentisch, mit viel Wertschätzung, Engagement und Leidenschaft. Aber nicht auf Kosten falscher Kompromisse. Denn Jesus hat eine klare Aussage gemacht, als er sagte:
“Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben, niemand kommt zum Vater denn durch mich.“
Es geht also darum sich einzig und allein an Jesus zu orientieren und ich glaube wir müssen da an vielen Stellen noch einmal ganz genau hinschauen.
Euer
Thomas Röger



